Freie Sicht auf den Puck

Beschreibung

Die Eishalle in Fribourg bietet mit ihrem hexenkesselartigen Bau ein spezielles Zuschauererlebnis. Da wäre es ausgesprochen unpässlich, wenn die Zuschauer anstelle eines spannenden Eishockey-Matches nur Nebel sähen. Damit die aus der zu hohen Luftfeuchtigkeit resultierenden Probleme nicht entstehen, wandte sich das zuständige Ingenieurbüro an die Krüger + Co. AG. Sie hatte ihre Kompetenz im Bereich Entfeuchten bereits in der benachbarten Trainings-Eishalle unter Beweis gestellt.

Zweit grösster Adsorptionsentfeuchter in der Schweiz
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Für das grosse Raumvolumen der Halle wurde der zweitgrösste von Krüger installierte Adsorptionsentfeuchter eingesetzt. «Der Adsorptionsentfeuchter CRT 25000 GW wird mit Gas betrieben und entfeuchtet auch grosse Raumvolumen wirtschaftlich», erklärt Karl Tanner, Senior Berater Entfeuchten bei Krüger. Der Entfeuchter saugt die feuchte Raumluft an, die Feuchtigkeit wird im Rotor gebunden und die trockene Luft wird durch ein Rohrsystem gezielt in der Halle verteilt. Die gebundene Feuchtigkeit wird in einem zweiten, getrennten Kreislauf durch die erwärmte Aussenluft gelöst und ins Freie transportiert.

Zusatzmodule: Nachkühlung, Vorwärmer und Wärmerückgewinnung
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Die professionellen Adsorptionsentfeuchter von Krüger lassen sich im Baukastensystem mit Zusatzmodulen ergänzen. Bei der Eishalle Fribourg kamen drei solcher Module zum Einsatz: Um noch wirtschaftlicher und ökologischer während des Betriebs zu sein, wurde mittels Abwärme der Eismaschine eine Vorwärmung eingerichtet und eine Wärmerückgewinnung eingebaut. Durch diese Wärme­rück­gewinnung wird der Gasverbrauch des Adsorbers um rund einen Viertel reduziert. Als weiterer Spezialzusatz wurde ein Nachkühlmodul eingebaut. Es verhindert, dass die trockene Luft, die sich während des Entfeuchtungsprozesses leicht erwärmt, die Eishalle aufheizt. In der Eishalle Fribourg ist also alles bereit für die Eishockey-Saison.

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